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29.06.2021, 11:13 Uhr
Aufholprogramm für Kinder und Jugendliche in NRW bekämpft die Corona-Folgen
Monika Kutzborski: Die Auswirkungen der Pandemie sind sehr individuell

„Kinder und Jugendliche dürfen nicht die Verlierer der Pandemie werden. Es wäre aber zu einfach, alle jungen Menschen nur über einen Kamm zu scheren und in eine Schublade zu stecken. Die entstandenen Defizite sind sehr individuell, so dass es gut und richtig ist, dass das Unterstützungsprogramm des Bundes und der NRW-Landesregierung vielfältig ausgestaltet ist“, so die CDU-Sprecherin im Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie Monika Kutzborski.

 Kinder und Jugendliche mussten lange Zeit auf soziale Kontakte, Sport und das gemeinsame Erleben in der Gruppe verzichten. Das Programm „Aufholen nach Corona“ stellt zum Ausgleich für die Jahre 2021 und 2022 insgesamt bundesweit 539 Millionen Euro zur Verfügung. Schwerpunkte des Programms sind Angebote der sozialen Arbeit an Schulen, Mittel für zusätzliche Kräfte im Freiwilligen Sozialen Jahr und im Freiwilligen Ökologischen Jahr sowie für Angebote für Jugend(sozial)arbeit. Den örtlichen Trägern der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe - den Jugendämtern -  werden die Mittel zur Verfügung gestellt, so dass vor Ort entsprechend der konkreten Bedarfe Projekte, Angebote und Leistungen gefördert werden können. Kutzborski: „Ein friedliches soziales Zusammenleben beruht wesentlich darauf, dass über zwischenmenschliche Begegnungen Vorurteile abgebaut werden. Daher sind die Fördermöglichkeiten im Bereich der Jugendfreizeitangebote, der internationalen Jugendbegegnungen, der Wochenend- und Ferienfreizeiten, der nichtkommerziellen Jugendreisen sehr wichtig.“ Neben Kindern und Jugendlichen hat die Landesregierung auch werdende Familien und Familien mit Säuglingen und Kleinkindern besonders im Blick. Für gezielte Angebote soll die bestehende Bundesstiftung „Frühe Hilfen“ aus Bundesmitteln aufgestockt werden.

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