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20.03.2020, 13:10 Uhr
Gutachten zur Schulentwicklung in GE wirft bei der CDU viele Fragen auf
Karl: Gründliche Diskussion zur Schulentwicklung muss möglich sein
Zu dem vorgestellten Gutachten über die zukünftige Schulentwicklungsplanung in Gelsenkirchen erklärt Markus Karl, bildungspolitischer Sprecher der CDU-Ratsfraktion:

„Die CDU-Fraktion sieht seit Jahren dringenden Bedarf beim Thema Schulentwicklung in Gelsenkirchen.  Auf unsere Initiative wurde 2018 die externe Schulentwicklungsplanung auf den Weg gebracht, weil wir endlich eine Grundlage für eine längerfristige Schulentwicklung in Gelsenkirchen haben wollten. Der deutliche Anstieg der Schülerzahlen in den vergangenen Jahren macht ein schnelles, aber trotzdem zielsicheres und wohl überlegtes Handeln, für zukünftige Schülergenerationen erforderlich. Auch wir sehen die absolute Notwendigkeit für Schulneubauten in der Stadt. Kritisch bewerten wir allerdings das Vorgehen der Verwaltung bei der Festlegung über mögliche neue Standorte und die erklärte Absicht, gänzlich auf Architektenwettbewerbe verzichten zu wollen und stattdessen die Gemeinnützige Gelsenkirchener Wohnungsbaugesellschaft (GGW) als ausschließlichen Entwicklungspartner für die Grundschulneubauten einzubeziehen. Natürlich hat die GGW reichlich Erfahrung nicht zuletzt auch im Neubau von Kita-Neubauten in der Stadt gesammelt, doch haben wir dabei den Eindruck gewonnen, dass das Ergebnis nicht immer zu aller Zufriedenheit ausgefallen ist. Wir brauchen auch in Zeiten, in denen es “schnell gehen soll“, weiterhin Wettbewerb und die Beteiligung freier, privater Unternehmen. Was den Neubau einer weiteren Gesamtschule betrifft, haben wir ganz viele Fragen, die in den nächsten Wochen gründlich geklärt werden müssen. Generell müssen die nun vorliegenden Vorschläge intensiv diskutiert und bewertet werden. Eine Handlungsempfehlung der Gutachter ist, eine bauliche Prioritätenliste zu bilden, zu verabschieden und umzusetzen. Genau diesen Punkt haben wir als CDU-Ratsfraktion bereits zu den Haushaltberatungen für 2020 gefordert und Anfang des Jahres im Bau- und Verkehrsausschuss eingefordert. Diese Prioritätenliste liegt uns bis heute nicht vor. Wenn alle notwendigen Informationen vorliegen, können wir in eine gewissenhafte Diskussion um den Schulentwicklungsplan eintreten. Das alles wird sicherlich nicht in nur einer Ausschusssitzung zu bewältigen sein.“

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