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29.11.2019, 12:19 Uhr
CDU kritisiert Klassenteilungen an der Gesamtschule Buer-Mitte
Karl: Das ist ein Kommunikations- und Organisationsdesaster der Schulverwaltung
An der Gesamtschule Buer-Mitte soll innerhalb weniger Tage eine zusätzliche Klasse in der Jahrgangsstufe 6 geschaffen werden, um weitere schulpflichtige Kinder aufnehmen zu können. Hintergrund ist die Integration von Flüchtlingskindern, die nach Beendigung der Wohnsitzauflage, aus anderen Städten nach Gelsenkirchen kommen und in die bestehende Jahrgangsstufe eingegliedert werden sollen. Markus Karl, bildungspolitischer Sprecher der CDU-Ratsfraktion: „Wir kritisieren, dass diese äußerst schwierige Thematik von Seiten der Schulverwaltung mit so wenig Sensibilität behandelt wird. Von der Erstinformation der Klassenpflegschaftsvorsitzenden bis zur Umsetzung ist nicht einmal eine Woche vergangen. Dabei wurden die betroffenen Eltern und Schülerinnen und Schüler noch nicht einmal persönlich informiert. Stattdessen sind Briefe, in denen formal mitgeteilt wird, dass das Kind ab nächsten Montag eine neue Klasse besuchen soll, an unterschiedlichen Tagen bei den Eltern eingegangen. Die Mehrklassenbildung in der Jahrgangsstufe 6 der Gesamtschule Buer-Mitte ist ein Kommunikations- und Organisationsdesaster und zeugt nicht nur von fehlendem Feingefühl, sondern sorgt bei den Betroffenen zu recht für Aufregung, Unmut und Unverständnis über den Umgang mit Menschen.“ „Dass die Mehrklassenbildung jetzt so übereilt und plötzlich vorgenommen wird, erschließt sich uns überhaupt nicht und, dass aus einer Profilklasse, für die sich Eltern und Kinder ganz bewusst entschieden haben, Schülerinnen und Schüler rausgezogen werden, ist uns ein Rätsel. Eltern und Kinder haben sich bewusst in der 5. Klasse für das digitale Profil entschieden, das ihnen nun genommen wird. Man nimmt doch auch keine Kinder aus einem bilingualen oder einem sportorientierten Profil. Wenn die Bezirksregierung Münster genau diesem Verfahren so zugestimmt haben soll, ist es für die CDU-Fraktion mehr als erstaunlich“, erklärt Karl abschließend.

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