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27.06.2018, 11:57 Uhr
Oehlert fragt nach: Profitiert Gelsenkirchen von RAG-Stiftung?
Im letzten Jahr hatte der CDU-Stadtverordnete Frank-Norbert Oehlert im Rat nachgefragt, ob sich die Stadt um Fördergelder der RAG-Stiftung bemüht habe. Die RAG-Stiftung fördert Projekte der Bildung, Wissenschaft und Kultur in den Bergbauregionen an Ruhr und Saar, soweit diese im Zusammenhang mit dem deutschen Steinkohlenbergbau stehen.
 Seit der Gründung der Stiftung im Jahr 2007 ist das Fördervolumen deutlich gestiegen und lag im Jahr 2017 bei 13,5 Mio. Euro. Der Fokus liegt dabei auf der Förderung von Bildungsprojekten. 2017 entfielen hierauf rund 9 Mio. Euro. Auch perspektivisch wird der Bereich Bildung den größten Raum in der Förderung der RAG-Stiftung einnehmen und weiter wachsen – und das aus guter Bergbautradition heraus. Inhaltlich lassen sich die geförderten Projekte der RAG-Stiftung in die Themen Erbe und Wandel gliedern. Auf der einen Seite soll das bergbauliche Erbe gewahrt und dieses für zukünftige Generationen lebendig gehalten werden. Auf der anderen Seite sollen mit Blick auf das Ende der Steinkohlenförderung Ende 2018 neue Perspektiven in den dann ehemaligen Bergbaurevieren geschaffen und diese zu lebenswerten Regionen weiterentwickelt werden. „Während damals die Verwaltung noch negativ antwortete, hoffe ich fest darauf, dass der Hinweis mit der damaligen Anfrage verstanden wurde und die Verwaltung um eine Mittelvergabe bei der RAG-Stiftung bemüht hat.“

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