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13.09.2019, 09:37 Uhr
Entwicklungen auf dem Immobilienmarkt in Gelsenkirchen genau analysieren
Kurth: „Qualitatives Wohneigentum für junge Familien ist in Gelsenkirchen in der Breite faktisch nicht erhältlich“
Zur aktuellen Berichterstattung rund um den Postbank-Immobilienatlas 2019 erklärt der Kreisvorsitzende der CDU Gelsenkirchen, Sascha Kurth:

„Die prognostizierte Entwicklung von einem Preisverfall von bis zu 1,9 Prozent für Gelsenkirchen lässt aufhorchen. Mit Blick auf die Erfahrungen der letzten Jahre entspricht das nicht der Erwartung und der realen Entwicklung, unter der viele gerade junge Menschen in Gelsenkirchen zu leiden haben: Qualitatives Wohneigentum zum genannten Studien-Preis ist beispielsweise für junge Familien in der Breite faktisch nicht erhältlich.
Es gibt einen Abwanderungseffekt, dem Stadtverwaltung und SPD-Mehrheitsfraktion seit Jahren tatenlos zusehen! Inwieweit diese politische Tatenlosigkeit sich in der neuen Prognose niederschlägt, gilt es zu analysieren. Einen solchen Preisverfall können wir gerade angesichts der sowieso angespannten Lage im qualitativ niedrigen Segment real nicht hinnehmen!“

„In Gelsenkirchen gibt es praktisch einen zweigeteilten Markt: Der qualitativen Bodensatzbildung mit aktivem Preisverfall in einigen Quartieren steht ein boomender Markt mit Nachfrageüberhang für qualitativ hochwertigen Wohnraum und Eigentum gegenüber. Allein: Die kommunalen Entscheidungsträger rund um die SPD-Mehrheit sind offenbar nicht willens oder nicht in der Lage, darauf zu reagieren. Somit schlittert unsere Stadt immer weiter in den Abgrund. Ob und wie diese Zweiteilung in Summe zu den Zahlen der aktuellen Prognose passt, muss aufgearbeitet werden. Wir werden dazu beitragen, dass alle kommunal verfügbaren Informationen zusammengestellt werden und daraus endlich auch politisches Handeln abgeleitet wird. So kann es jedenfalls nicht weitergehen“ so Kurth weiter.

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