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22.10.2018, 13:03 Uhr
CDU-Altstadt: Ersatzbau für Zentralbad gehört in die City
So sehr sich der Vorsitzende der CDU-Altstadt und Stadtverordnete, Frank-Norbert Oehlert, über den Erhalt von sechs Standorten für Schwimmangebote freut, so kritisch sieht er die Überlegung, einen Neubau des Hallenbades an der Stadtgrenze zu Essen am Revierpark zu prüfen. Gesamtstädtische Angebote gehörten aus seiner Sicht auch in zentrale Lagen. Zudem mahnt er, dass aus Synergieeffekten auch das Gegenteil erwachsen könne, nämlich dann, wenn der Kooperationspartner nicht mehr an einer Zusammenarbeit interessiert sei, bzw. wie der ehemalige Stadtdirektor Dr. Beck in seinem Leserbrief hinwies, aus finanziellen Gründen sich nicht mehr beteiligt könne oder wolle, dann würden die Kosten für die Stadt steigen.

„Die Strahlkraft der Innenstadt ist in Gefahr, wenn für die Stadtgesellschaft wichtige Funktionen in die Ränder verlegt werden. Nur eine attraktive Innenstadt, zieht Menschen und damit auch Kunden für die Geschäfte an. Zurzeit passiert ein Kahlschlag bei den öffentlichen Funktionen, sei es das Finanzamt, das Amtsgericht, oder jetzt das Schwimmbad. Das Gelsenkirchener Schwimmbad hat sich immer in der Stadtmitte befunden. Erst an der Husemannstraße, später an der Overwegstraße. Es ist verkehrstechnisch gut angebunden und daher aus allen südlichen Stadtteilen auch mit ÖPNV gut zu erreichen“, erklärte Oehlert. Ein Problem Gelsenkirchens sei ja die Aufspaltung in zwei starke Zentren: Gelsenkirchen und Buer, die von weiteren Nebenzentren begleitet werden. „Dies hat schon manche Entwicklung verhindert. Eine freiwillige Selbstverzwergung der Innenstadt macht aber keinen Sinn. Das Zentralbad sollte auch zukünftig zentral bleiben.“

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